Wer durch Anlagebetrug, eine unseriöse Handelsplattform oder Krypto-Betrug Geld verloren hat, wird oft einige Wochen oder Monate später erneut kontaktiert. Diesmal melden sich angebliche Rechtsanwälte, Ermittlungsbehörden, Finanzaufsichten oder spezialisierte „Fund Recovery“-Dienste. Sie geben an, das verlorene Geld sei aufgefunden oder sichergestellt worden und könne ausgezahlt werden – vorher seien lediglich Gebühren, Steuern oder eine Kaution zu zahlen.
Hinter diesen Angeboten stehen nicht selten dieselben Tätergruppen oder Personen, die deren Datensätze erworben haben. Sie kennen Namen, Anlagesumme und Details des ersten Betrugs und wirken deshalb glaubwürdig. Logos von Behörden, gefälschte Urkunden und die Namen tatsächlich existierender Kanzleien werden gezielt missbraucht.
Die Hoffnung, einen Verlust ausgleichen zu können, ist nachvollziehbar – und genau darauf baut diese Masche auf. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, ob ein Angebot seriös ist, und prüfen, welche rechtlichen Möglichkeiten im Hinblick auf den ursprünglichen Schaden und bereits geleistete Vorauszahlungen in Betracht kommen.